Michael Schmieder leitet das Heim Sonnweid, das als eine der besten Pflegeeinrichtungen für Demenzkranke weltweit gilt. Sein erklärtes Ziel ist es, den Patienten ihre Würde wiederzugeben. Wenn wir die Kranken mit Medikamenten ruhig stellen, sie gar fixieren oder ihnen eine falsche Realität vorgaukeln, berauben wir sie ihrer Würde – selbst dann, wenn wir ihnen damit zu helfen glauben. Wenn wir sie hingegen ernst nehmen und auf ihre Ängste und Bedürfnisse eingehen, sehen wir sie als Menschen. Und darauf kommt es an.

Ein neuer Ansatz im Umgang mit Demenzkranken

Demenzkranke wollen als Menschen wahrgenommen werden. Aber wir „Gesunden“ können nicht ertragen, einen geliebten Angehörigen ins Vergessen gleiten zu sehen – wir therapieren, beschäftigen und medikamentieren, damit wir uns nicht hilflos fühlen. Doch hilft das den Dementen? Nein, im Gegenteil. Die Kranken möchten in ihrem SoSein angenommen werden. Dafür plädiert Michael Schmieder, und dieses Konzept praktiziert er im Pflegeheim Sonnweid – mit beeindruckendem Erfolg

 

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Schmieder, geboren 1955, leitete bis 2015 das Heim Sonnweid bei Zürich, das als eine der besten Demenz-Einrichtungen weltweit gilt. Er ist ausgebildeter Pfleger und hat einen Master in Ethik und hält regemäßig hält Vorträge und Referate über Demenz. Schmieder wurde von der Paradies-Stiftung für sein Lebenswerk geehrt. Die Alzheimervereinigung Kanton Zürich zeichnete Michael Schmieder mit dem Fokuspreis aus.

Uschi Entenmann, Jahrgang 1963, ist Autorin bei Zeitenspiegel Reportagen in Weinstadt bei Stuttgart.

Michael Schmieder ist ein Mann der Praxis: Er lebt das, was er schreibt. Er nimmt die Demenzkranken und ihre Bedürfnisse ernst und behandelt jeden Kranken als Individuum. Die Dementen bestimmen die Bedingungen, unter denen sie leben möchten. Wenn das bedeutet, dass eine Patientin nur noch Torte isst und ein anderer am besten im Flur schläft, so ist das in Ordnung. Hauptsache, es geht den Patienten gut. Und das tut es: Sonnweid gilt als eines der besten Pflegeheime für Demenzkranke.

Rezensionen über das Buch:

Es lohnt sich zu lesen. Es ist leicht geschrieben und stellt den Pflege- und Betreungsalltag dar. Die als neu geschilderten Denkansätze sind nicht zwingend wirklich alle neu. Das Wort „füttern“ wünschte ich mir ausgetauscht gegen den Begriff „Essen anreichen“. Trotzdem, bitte lesen.
Eine begeisterte Leserin

Tolles Buch, wenn’s losgeht mit der Vergesslichkeit von Angehörigen! Tolle Einblicke mit wichtigen Infos, einfühlsamen Tipps und der Chance es von Anfang an richtig zu machen, denn der Betroffene kanns nicht mehr und ist wie er ist, ich kann den anderen in Achtung und Respekt behandeln und helfen!!!
Eine begeisterte Leserin

Ich finde es ist ein sehr gelungenes Buch!!
Toll beschrieben und für jeden verständlich.
Ich habe es auch in der Familie weiter gegeben, nachdem ich es ausgelesen hatte. Dort war ebenfalls Begeisterung!! Ich kann es jedem empfehlen, der sich mit dem Thema Demenz beschäftigt!!
Ein begeisterter Leser

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Wir bedanken uns bei den Autoren: Michael Schmieder, Uschi Entemann und dem Verlag