Claus Fussek und Gottlob Schober schildern mit schonungsloser Offenheit, wie es in deutschen Pflegeheimen zugeht. Sie fordern 20 Grundrechte für alte und pflegebedürftige Menschen ein und zählen auf, was sofort getan werden muss, um die gröbsten Missstände zu beseitigen.

„Ein Aufschrei gegen ein System des Schweigens“
Augsburger Allgemeine

„Das Buch ist eine Streitschrift, die in den Kittel jeder Pflegerin passt, schnell durchgelesen werden kann und weitergegeben werden soll – auf dass sich viele empören.“
Süddeutsche Zeitung

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Claus Fussek (60) ist Diplom-Sozialpädagoge, Pflege-Kritiker und Mitbegründer des ambulanten Pflegedienstes „Vereinigung Integrationsförderung e.V.“ Er beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Missständen in der Altenpflege und ist Autor zahlreicher Publikationen zum Thema. Zusammen mit Gottlob Schober ist er Autor des Spiegel-Bestsellers „Im Netz der Pflege-Mafia – wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden“. Fussek ist regelmäßiger und kompetenter Gast in allen wichtigen deutschen TV-Talk-Shows. 2008 wurde ihm für sein Engagement für menschenwürdige Pflege das Bundesverdienstkreuz verliehen. Fussek ist verheiratet, Vater zweier Söhne und lebt in München.

Seit 2001 gehört Gottlob Schober, Jahrgang 1966, zum Redaktionsteam von REPORT MAINZ (ARD/SWR). Zum Thema Altenpflege produzierte er viele Magazinbeiträge und Dokumentationen. Für den Film „Die Lohnsklaven“ wurde Schober zusammen mit einem Autorenteam für den Grimme-Preis nominiert. 1998 gewann er den Ernst-Schneider-Preis der Industrie- und Handelskammern. Das Buch „Im Netz der Pflegemafia“ (Schober/Fussek) wurde 2008 Spiegel-Bestseller.

Pressestimmen

„Damit das Altsein und die Pflege humane Situationen sind oder werden, engagieren sich die Pflegeexperten Claus Fussek und Gottlob Schober vielfach publizistisch, so etwa mit ihrem Buch ‚Es ist genug!‘, in dem sie verlangen, zwanzig Grund- und Menschenrechte für alte und pflegebedürftige Menschen zu verwirklichen, die juristisch einklagbar sein und durch Sofortmaßnahmen umgesetzt werden müssen. Für Fussek ist ’schlechte Pflege Folter‘. Und wer sich mit den vielfachen problematischen Tatbeständen der pflege, mit der unzureichenden personellen Ausstattung und den rigiden Rahmenbedingungen und Vorschriften befasst, die auf Kostensparen und Gewinn, aber nicht auf humanes Pflegen und Altsein ausgerichtet sind, wird dem nicht widersprechen.“, Publik-Forum

„Es ist ein Aufschrei gegen ein System des Schweigens. Und es tellt die Heimbetreiber an den Pranger, die laut dem Buch mit der Pflege gutes Geld verdienen, aber immer mehr fordern, statt sich an „Best-Practise“-Beispielen anderer zu orientieren.“, Augsburger Allgemeine

„Das Buch ist eine Streitschrift: Ein dünnes grünes Heftchen, das aufrütteln und gegen die Verdrängung der Zustände angehen will; ein schmaler Band, der in den Kittel jeder Pflegerin passt, schnell durchgelesen und weitergegeben werden kann und soll – auf dass sich viele empören.(…) Ein reiches Land wie Deutschland behandelt seine alten Menschen unanständig. Und wer das beklagt, wird als Spielverderber hingestellt und ist – ähnlich wie die alte Dame im Pflegeheim . „unendlich allein“.“, Süddeutsche Zeitung

 

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Wir bedanken uns bei den Autoren Caus Fussek, Gottlob Schober und dem Knaur- Verlag.