Hallo,

mein Name ist Janina und ich bin Bachelorstudentin des Studienganges soziale Arbeit an der Hochschule Osnabrück. Ich stehe jetzt am Ende meines Studiums und meine Bachelorarbeit liegt nun vor mir. Als Thema habe ich mich für die hundegestützte soziale Arbeit mit dementiell erkrankten Bewohner*innen aus stationären Einrichtungen entschieden. Warum gerade dieses Thema, werden sich einige Fragen. Die tiergestützte soziale Arbeit oder auch tiergestützten Interventionen bekommen immer mehr an Bedeutung. Aber gerade im Bereich der Altenhilfe wird noch generell wenig Unterstützung geboten. Ob es auch die tier- bzw. vor allem hundegestützte soziale Arbeit betrifft, möchte ich mit meiner Studie herausfinden. Bevor wir Student*innen unsere Bachelorarbeit schreiben, führen wir eine Studie durch. In dieser möchten wir einen tieferen Einblick über die aktuelle Lage unseres Themas bekommen und die Problematik herausfiltern. In meiner Studie soll es speziell um die Wirkung der Hunde auf die dementiell erkrankten Bewohner*innen gehen. Dafür seid ihr gefragt. Um am Ende ein aussagekräftiges Gesamtbild zu bekommen, brauche ich euch, die an meiner Studie teilnehmen. Nur so kann ich auswerten, wie die Hunde auf diese Menschen wirken und mit meiner Studie und am Ende mit meiner Bachelorarbeit etwas bewirken. An der Studie können alle, die mit demenziell erkrankten in irgendeiner Form des stationären Settings zusammenarbeiten, sei es als Pflegekraft, als Fachkraft für tiergestützte soziale Arbeit/ tiergestützte Interventionen, Sozialarbeiter*in etc. Ebenso können auch Angehörige von demenziell erkrankten Personen gerne an meiner Umfrage teilnehmen. Diese müssen nur auch in einer stationären Einrichtung leben. Egal welcher Gruppe ihr angehört, wichtig ist, dass ein Hund in eure Einrichtung oder der Einrichtung eures Angehörigen kommt bzw. kam. Ich möchte die Wirkung des Hundes erforschen und dafür brauche ich eure Beobachtungen. Diese habt ihr nur, wenn eben dieses Tier schon mal eingesetzt wurde. Nochmal kurz zu mir selbst und warum ich mich gerade für diese Thematik interessiere. Meine Oma ist vor Jahren selbst an Demenz erkrankt gewesen. Es war ein schleichender Prozess, bis sie irgendwann kaum noch etwas wusste, auch nicht mehr wer wir waren, wie wir hießen. Wir waren dann meistens ihre Schwester, ihre Tante oder ähnliche Personen. Irgendwann bin ich gar nicht mehr mitgegangen sie zu besuchen. Meine Tante erzählte mir aber von dem Hund, der einmal wöchentlich in das Pflegeheim meiner Oma kam und mit den Bewohner*innen arbeitete. Meine Oma hatte generell zu keinen Aktivitäten des Hauses Lust. Wenn der Hund aber kam, raffte sie sich direkt auf und musste auch schnell los. Sie freute sich immer sehr auf ihn. Das ist einer der Gründe, die mich anspornen, dass sich etwas in diesem Bereich verändern muss. Ich mache selbst die Weiterbildung zur Fachberaterin in tiergestützter sozialer Arbeit, um mit meinen Hunden nach Abschluss auch tiergestützt arbeiten zu können und vor allem Menschen im Alter Unterstützung bieten zu können. Meine Oma ist definitiv auch ein Grund dafür warum die Thematik nicht nur auf das tiergestützte, sondern auch auf die Altenhilfe gefallen ist. Aber in meinem Studium habe ich auch gemerkt, dass die Altenhilfe viel zu wenig Beachtung bekommt. Es war kaum bis gar nicht in meinem Studium thematisiert worden und das finde ich sehr schade. Auch Menschen im Alter haben ein erfülltes und freudiges weiteres Leben verdient und deshalb möchte ich dies in meiner Bachelorarbeit aufgreifen.

Also an alle die mit dementiell erkrankten Bewohner*innen aus stationären Einrichtungen arbeiten, wo ein Hund zur Zeit im Einsatz ist oder auch war, sowie auch Angehörige von demenziell erkrankten Personen, deren Angehörige in einer stationären Einrichtung mit einem Hund leben, bitte nehmt an meiner Umfrage teil!

Zur Umfrage: HIER KLICKEN